Ein Welpe kommt ins Haus – Teil 3

Du hast alles für Ihren Welpen vorbereitet und konntest auch den Einzug deines Fellzwergs prima meistern. Im dritten Teil beschäftigen wir uns heute mit der Integration eines Hundewelpen in einen bestehenden Haushalt, schauen uns Markertraining für Welpen an und befassen uns mit der Sozialisierung des pelzigen Stöpsels.

Welpenintegration in einen vorhandenen Hundehaushalt

In deinem Haushalt lebt bereits ein Hund und du möchtest dir zusätzlich einen Welpen ins Haus holen – eine prima Entscheidung! Denn: in aller Regel akzeptieren Alteingesessene neue Mitbewohner deutlich leichter, wenn der Neuzugang alterstechnisch unter dem vorhandenen Hund liegt. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Jungspund die Toleranz des alten Herrn oder der betagten Dame nicht über alle Maßen strapaziert.

Erkundige dich vor der Integration, ob der Welpe aus dem Tierschutz, den du dir ausgeguckt hast, negativ vorbelastet ist. Im Welpenalter haben die Fellzwerge naturgemäß noch keinen riesigen Erfahrungsschatz, sodass sie ältere Hunde in aller Regel mit angemessenem Sozialverhalten begrüßen. Das erkennst du an den unterwürfigen Gesten, die dein Welpe zeigt: Spielaufforderungen oder pföteln oder der Versuch, den Fang des Älteren zu lecken, können dies sein.

Seiner Position entsprechend wird die alteingesessene Pelznase dem jungen Wirbelwind recht tolerant gegenüberstehen. Du kannst miterleben, wie dein älterer Hund den Neuzugang mit Knurren, Grollen oder anderem Verhalten souverän und moderat zurechtweist – das ist in Ordnung und soll sogar so sein, denn oftmals gehen Welpen und Junghunde sehr unbekümmert an alles und jeden heran.

Spielt der Fell-Stöpsel aufgrund seiner Hormone, die zu überschüssiger Energie führen, etwas verrückt, könnte er die Grenzen leicht überschreiten, und hier ist es schön, zu erleben, wie ältere Hunde souverän in der Lage sind, diese Grenzen aufzuzeigen.

Welpe und älterer Hund: kann gut gehen, muss aber nicht.
Welpe und älterer Hund: kann gut gehen, muss aber nicht.

Nimm es also nicht tragisch, wenn der erwachsene Hund den jüngeren mit umrempeln, drüberstehen oder Schnauzengriff ausbremst. Natürlich muss diese Zurechtweisung angemessen sein. Verzichte in jedem Fall darauf, es dem älteren Hund gleichtun zu wollen – du bist kein Hund, sondern ein Mensch und jagst dem Fellzwerg Angst ein, wenn du versuchst, dich wie ein schlechtes Abziehbild von einem Hund zu verhalten. Wir Menschen haben für die Erziehung positive Möglichkeiten, auf die wir gleich noch gezielt eingehen.

Ist also die Zurechtweisung durch den älteren Hund angemessen, nimmt der Welpe keinen Schaden – im Gegenteil, er lernt kräftig dazu. Wichtig: halte im Falle einer solchen Zurechtweisung räumlichen Abstand. Andernfalls kann es zu einer Fehlinterpretation kommen: Wähnt der Ältere deine Rückendeckung durch körperliche Nähe, könnte er es mit der Zurechtweisung übertreiben und den Fellzwerg doch verängstigen. Beobachte in angemessenem Abstand. Reagiert dein Hund nicht angemessen, sondern weist übertrieben zurecht oder mobbt den Welpen womöglich, bist du in der unbedingten Pflicht, dem Zwerg beizustehen, indem du eingreifst. Auch hier gilt es, auf positive Methoden zu setzen und keinen der Hunde in Angst und Schrecken zu versetzen.

Weißt du, dass dein älterer Hund dazu tendiert, barsch und übertrieben auf Welpen und Junghunde zu reagieren, dann überdenke bitte deine Entscheidung, einen Welpen aufzunehmen, ernsthaft.

Positive Erfahrungen sind für Welpen maßgeblich fürs ganze Leben

Würdest du einen Welpen integrieren wollen, obwohl du weißt, dass der Alteingesessene seine Probleme mit Jungspunden hat, riskierst du Schäden sowohl in naher als auch in fernerer Zukunft, denn positive Erfahrungen sind für die kleine Pelznase immens wichtig. Nicht weniger wichtig ist es, dass sich der Hund, der schon eine Zeitlang bei dir und mit dir lebt, sich weiterhin wohlfühlen kann.

Beides würdest du zerstören, würdest du dem Willen nachgeben, einen Welpen zu integrieren, obwohl dein Hund nicht mit jüngeren Artgenossen kann. Es ist deine Aufgabe, Schaden abzuwenden und Probleme im Sinne deiner Hunde und deiner Umwelt zu lösen – du allein trägst die Verantwortung. Vermittle weder dem Neuzugang noch dem alteingesessenen Hund, dass er auf sich allein gestellt ist – damit zerstörst du Vertrauen.

Gerne darf sich dein Hund, der Welpe genauso wie dein älterer Wegbegleiter, hinter dir verstecken, um Schutz zu suchen. Dazu gehört es auch, dass du deinen Hunden, ebenfalls dem Welpen und dem älteren Hund, regelmäßige Pausen voneinander gönnst – sorge bitte gelegentlich für räumliche Trennung, sodass sich beide voneinander erholen können.

Schlaf & Ruhe sind essenziell, um Erlebtes zu verarbeiten
Schlaf & Ruhe sind essenziell, um Erlebtes zu verarbeiten

Hunde zusammenführen

Um Welpe und älteren Hund zusammenzuführen, hat es sich als gut erwiesen, den älteren Hund anzuleinen und so unter Kontrolle zu halten, während der Welpe frei herumlaufen kann. Weißt du gar nicht, wie der ältere Hund auf jüngere reagiert, oder ist sogar abzusehen, dass er schroff reagieren könnte, gilt dies besonders.

Andersherum gilt: wenn der Welpe zu aufdringlich wird, überhaupt nicht in der Lage ist, sich zurückzunehmen, und die vom älteren Hund ausgesendeten Signale komplett ignoriert, sollte der Fellzwerg ebenfalls an die Leine, damit du korrigierend, aber sanft einwirken kannst, bevor es dein älterer Hund – vielleicht zu vehement – übernimmt.

Es gibt auch ältere Hunde, deren Toleranz nie zu enden scheint – solche Hunde lassen sich viel zu viel gefallen und der Welpe kann so nicht lernen, dass es gilt, keinen Streit anzuzetteln. Das ist jedoch eine lebenswichtige Lektion für jeden Welpen: Streit zu vermeiden, sollte das oberste Credo sein, um gesund durchs Leben zu kommen. Hier bist du gefragt: kann dein Hund dem Fellzwerg keine Grenzen setzen, müsst du das übernehmen – und zwar freundlich und positiv. Schütze deinen alteingesessenen Mitbewohner vor der Streitlust oder auch nur vor der unbändigen Spielfreude des Fellzwergs, wenn er davon genervt ist.

Einige Irrungen und Wirrungen bezüglich Welpen

Es existieren diverse Gerüchte rund um Welpen, dazu gehört etwa, dass man sich einen Welpen anschafft, um dem Althund daheim einen „Jungbrunnen“ zu spendieren. Das kann durchaus funktionieren, stelle dich aber darauf ein, dass dem nicht so sein muss. Viele Hundesenioren sind überfordert mit der Quirligkeit, die so ein Welpe mitbringt.

Anstatt den Alten auf Trab zu bringen, ist der Senior völlig fertig und gestresst – seinen Lebensabend hat er sich ruhiger vorgestellt. Gerade bei Welpen aus dem Tierschutz kommt noch hinzu, dass man die individuellen Ausprägungen verschiedener Charakterzüge noch nicht voraussagen kann.

Wie wird sich dieser Welpe wohl mal entwickeln?
Wie wird sich dieser Welpe wohl mal entwickeln?

Ein weiterer und recht gefährlicher Mythos ist der „Welpenschutz“. Meine Hündin Mogli gehört zu jenen, die es wirklich nicht mit Welpen haben – nicht zuletzt aufgrund ihrer negativen Erfahrungen im Welpenalter: sie und ihre drei Geschwister wurden mit 2,5 Lebenswochen mutterlos von Hand gesäugt, nachdem sie in einem Tierheim mit zirka 200 anderen Hunden landeten. Menschen findet Mogli toll, Hunde sind beängstigend (nicht ohne Grund: sie hatte einige Bisswunden am Kopf, als sie zu uns kam), auch wenn wir vieles schon erfolgreich erarbeitet haben.

Und Welpen gehören zu dem Schlimmsten, was sich Mogli vorstellen kann. Mittlerweile kommen wir schon gut an anderen Hunden vorbei, unterschreitet ein Welpe jedoch ihre Individualdistanz, möchte Mogli ihn mit Knurren zurechtweisen. Von den Welpenhaltern gibt es dann große Augen, entsetztes Eingreifen und einen blöden Spruch: „Ihr Hund ist asozial, das hier ist doch ein Welpe, der genießt Welpenschutz!

Tja, das ist falsch. Meine Hündin verhält sich mit ihrem dezenten Knurren und Grummeln ganz toll, denn sozialer kann sie nicht sagen, dass ihr diese Situation nicht behagt. Und Welpenschutz besteht ausschließlich in der eigenen Familie: würde meine Hündin Mogli Welpen werfen, stünden diese bei ihr unter Welpenschutz – jedoch keine fremden Welpen. Weder bei meinen Hündinnen noch bei irgendeinem anderen Hund auf der Welt existiert eine Art Welpenschutz für fremde Welpen – ein Mythos, der leider immer noch anhält. Tatsächlich sind übrigens Rüden Welpen gegenüber aufgeschlossener als Hündinnen.

Das macht biologisch auch Sinn: aus welchem Grund sollte eine Hündin freundlich zum Nachwuchs anderer sein, gilt es in der Natur doch, die eigenen Gene weiterzuverbreiten?!? Auf freundliches Zugehen von Rüden auf Welpen solltest du dich jedoch keineswegs verlassen – du trägst die Verantwortung für deinen Welpen! Reagiere gelassen, wenn ein Fremdhund darauf hinweist, dass er keinen Kontakt wünscht, und nimm deinen Welpen sofort in Schutz, falls dieser „Hinweis“ zu vehement wird.

Sozialisierung von Welpen – Maß halten ist angesagt

Viele, viele Hundebücher und internette Ratgeber werden nicht müde, zu betonen, wie wichtig die Sozialisierung des Welpen ist – und sie haben damit absolut Recht. Es ist jedoch keineswegs so, dass Hunde zwischen der 8. und 16. Lebenswoche auf Gedeih und Verderb die ganze Welt entdecken müssen. Maß halten lautet die Devise: dein Fellzwerg darf auch nicht überfordert werden.

Oftmals haben Welpen mehr auf dem Stundenplan als ein schulpflichtiges Kind: montags soll es in die Innenstadt gehen, dienstags steht der Welpenspieletreff auf dem Programm, am Mittwoch geht’s mit dem Welpen in den Wildpark, am Donnerstag wollen die Schulfreunde des menschlichen Sprösslings vorbeikommen, freitags folgt ein Tierarztbesuch, samstags steht wieder Welpenspielgruppe auf dem Programm und sonntags ist Durchschnaufen angesagt.

Die Zeit dazwischen wird irgendwie noch mit Erziehungsprogramm gefüllt, denn Sitz, Platz, Aus und das Laufen an lockerer Leine wollen doch schnellstmöglich gelernt sein – ach, und irgendwo möchtest du auch das Training zum Alleinbleiben reinquetschen. Wann soll sich dein Welpe eigentlich erholen und all diese Eindrücke verarbeiten können?

Spannung und erleben: ja, aber in Maßen
Spannung und erleben: ja, aber in Maßen

 

Sensible Phase mit positiven Erfahrungen – in Maßen

Ja, es ist ungemein wichtig, dass dein Welpe in der sogenannten „sensiblen Phase“ zwischen der 8. und 16. Lebenswoche schön viel mitnimmt und positive Erfahrungen macht. In dieser Zeit lernt der Welpe nämlich besonders nachhaltig und zügig. Dein Welpe soll unbedingt erfahren, dass Konfliktvermeidung immer eine gute Strategie ist und dass Artgenossen sowie artfremde Lebewesen ganz großartig sind.

Und auch die Gewöhnung, also das Kennenlernen von unbelebten Dingen, gehört in dieser Phase, aber eben auch darüber hinaus gelernt. Schließlich lernen Hunde ein Hundeleben lang – immer, jeden Tag, komplett unabhängig davon, ob du eine Situation als Training empfindest oder nicht. Verfalle nicht dem Irrglauben, dass dein Pelznäschen Busse, Pferde und Kühe oder LKW und hupende Autos nur in der sensiblen Phase sehen muss, um dann ein Leben lang zu wissen, wie man sich diesen Lebewesen und Dingen gegenüber verhält.

Lernen findet immer statt. Du kannst jedoch eine tolle Basis aufbauen, indem du Überforderungen vermeidest und Maß hältst. Zeige deinem Welpen positiv die Welt – stückchenweise, sanft und behutsam, dann erfolgt das Lernen in dieser sensiblen Phase nachhaltig und du erziehst den kleinen Erdenbewohner zu einem selbstsicheren, zufriedenen Junghund, der konfliktvermeidende Strategien anwenden kann.

Positive Lernerfahrungen schaffst du dann, wenn du als Bezugsperson des Welpen dafür Sorge trägst, dass dein Hund dem Alltag mit erwünschtem Verhalten begegnet. Dafür ist es unabdingbar, die Körpersprache deines Fellzwegs genau zu kennen, um zu wissen, wann du wie eingreifen kannst oder sogar musst. Führe deinem Welpen neue Reize immer wohldosiert zu und sorge für ausreichende Schlaf- sowie Ruhezeiten.

Diese dienen dazu, dass dein Welpe alles Gelernte verarbeiten und vertiefen kann. Eine Reizüberflutung und zu geringe Schlaf-/Ruhezeiten sorgen dafür, dass du einen reizbaren, eventuell ängstlichen und wenig stressresistenten Hund heranziehst. Geh wirklich langsam vor – und sorge ab heute für den Rest des Hundelebens dafür, dass gesammelte Lernerfahrungen positiv sind.

Anstatt also beispielsweise wahllos auf irgendwelche Hundewiesen zu toben und deinem Welpen Fremdkontakten auszusetzen, wählst du gezielt Hundebegegnungen aus, um die Erfahrungen für deinen Welpen so positiv wie möglich zu gestalten.

Bedenke zudem: auch wenn bisherige Erfahrungen durchweg positiv gewesen sind, kann dein Welpe ganz plötzlich mit einem bestimmten Reiz ein Problem haben. Wie du oben gelesen hast, kann nicht jeder Hund mit Welpen umgehen, und so kann es vorkommen, dass du in einer unvorhergesehenen Situation landest. Bewahre einen kühlen Kopf – dein Welpe zählt auf dich! Schütze das kleine Fellknäuel (das regeln die nicht unter sich!) und unterstütze es in schwierigen Situationen. Hier kann das Markertraining ein hervorragender Ansatz sein.

Markertraining für Welpen

Richtig eingesetztes Markertraining ist wegweisend positiv gestaltet und kann weit mehr als nur fürs Trickdogging eingesetzt werden. Mit einem Marker wie dem Clicker kannst du Verhalten positiv formen, dein Hund wird dazu angeregt, kreativ mitzuarbeiten, und durch den gezielten Einsatz können unvorhergesehene Situationen zu Trainingssituationen werden, in denen dein Welpe sich an dem bekannten Marker orientieren kann.

Du wirst überrascht sein, wie toll Markertraining mit Welpen funktioniert, denn die Fellzwerge lernen so unglaublich schnell! Click – Leckerchen – Click – Leckerchen; der Aufbau ist zügig geschafft: du bringst deinemWelpen bei, dass jedem Click ein Leckerchen (bzw. etwas Positives) folgt. Anstelle von Leckerchen können das Spiele sowie Umweltbelohnungen wie etwa schnüffeln sein – die Optionen sind extrem vielfältig.

Und das Tolle: dein Welpe wird mit Begeisterung ausführen, was du ihm sanft und positiv, also sehr nachhaltig beigebracht hast. Ein Click mit dem Clicker oder ein anderes Markersignal unterscheidet sich so schön von der in der Natur des Menschen liegenden Brabbelei: wir tendieren doch alle irgendwie dazu, unsere Fellnasen voll zu brabbeln – „So schön hast du das gemacht, Fido, so ein tolles, feines Kerlchen, ja feiiiiiniiiiii!“ Natürlich versteht Fido dich dann richtig, aber ein einfaches „Click“, das die eigentliche Belohnung ankündigt, ist doch sehr viel präziser.

Baden kann beängstigend sein. Verknüpfen Sie jede Situation positiv.
Baden kann beängstigend sein. Verknüpfen Sie jede Situation positiv.

Das kann der Clicker

Klar: je jünger der Welpe, umso tollpatschiger ist er, sodass du weniger feine Bewegungen clicken und noch keine Perfektion erwarten, außerdem als Belohnung eher breiige Köstlichkeiten zum Abschlecken bereithalten solltest. Hat der Welpe seine Milchzähnchen noch, hat er manchmal auch Probleme mit dem Kauen fester Leckereien, deshalb bietet sich etwas zum Abschlecken eher an.

Halte die Trainingseinheiten ganz, ganz kurz – eins, zwei Minuten reichen absolut und für die ersten Trainingseinheiten ist auch eine halbe Minute ausreichend. Anschließend gibt es ein Schläfchen, um das Gelernte zu verarbeiten. Trainieren kannst du alles mit einem Marker wie dem Clicker: das Laufen an lockerer Leine, das Abrufen, das Sitz, das Platz, das Heranführen an unbekannte Gegenstände oder Lebewesen, die den Welpen vielleicht ängstigen – alles ist möglich.

Auch die nicht so alltäglichen Aufgaben, die du im zweiten Teil kennengelernt hast – etwa das Tierarzttraining – können sehr erfolgreich durch ein Markersignal unterstützt werden. Auch die Ruhephasen deines Welpen kannst du markern, damit der Fellzwerg lernt, dass sich ruhiges Verhalten lohnt. Vorteil: du konditionierst Entspannung und kannst dies später draußen in angespannten Situationen anwenden. Verzichte dann jedoch auf aufgeregtes Freuen, sondern belohne nach dem Markern mit ruhigem Streicheln, Massieren oder einer Knabberei.

Das kann der Clicker nicht

Der Clicker soll keinesfalls dazu dienen, die Ansprache des Welpen durch dich oder den Körperkontakt mit dir zu ersetzen. Eure ganz normale Kommunikation bleibt, wie sie ist – du bedienst dich lediglich eines Werkzeugs, mit dem du dem Welpen punktgenau, einheitlich und damit Sicherheit vermittelnd beibringst, welches Verhalten du gerne siehst.

Aufgrund des positiven Trainings zeigt dein Welpe eben dieses gemarkerte und anschließend belohnte Verhalten gerne häufiger – und genau das ist das Tolle am Markertraining: dein Welpe, erwachsener Hund oder auch Senior fängt an, eigene Strategien zu entwickeln, die ihm und dir Spaß machen, da sie erwünscht sind. Herrlich, oder?

Nach wie vor kannst du Knuddel-, Lern- und Schmuseeinheiten auch ohne Clicker oder anderem Marker einlegen – das alte Vorurteil, man müsse ständig mit Clicker und Leckerchen herumrennen, gehört genauso eingemottet wie der Mythos Welpenschutz.

Welpen & clickern: eine hervorragende Kombination!
Welpen & clickern: eine hervorragende Kombination!

 

Fotos:
Titelbild: Flickr – Simon Thois Photography
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