Graue Schnauzen aus dem Tierschutz – Teil 3

Ein Zipperlein hier, ein Wehwehchen dort: graue Schnauzen leiden an diversen Alterserkrankungen, die mal mehr, mal weniger große Auswirkungen auf euren gemeinsamen Alltag haben. Wir schauen uns die häufigsten Alterserscheinungen von Hunden an.

 

 

 

 

 

Audio-Version (powered by SpeakStaff, Sprecher: Tom W. Wolf)

Je früher erkannt, umso besser gebannt

Eines haben sämtliche Krankheiten gemein: je eher sie erkannt werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass du und deine graue Schnauze gut damit zurechtkommen. Dieser Weisheit folgend, macht es Sinn, dass du deine Pelznase regelmäßig zu gründlichen Untersuchungen beim Tierarzt vorstellst. Beherzige das bitte auch, wenn dir dein Hund völlig gesund erscheint: mindestens zweimal jährlich solltest du beim Tierarzt deines Vertrauens auf der Matte stehen und deinen Hunde-Senior gründlich durchchecken lassen. Das sollte dein Tierarzt dabei durchführen:

  • fällige Impfungen auffrischen
  • Parasiten-Vorbeugemaßnahmen & Wurmkuren
  • Ohren- & Zahnreinigung, ggf. Krallen schneiden
  • Blutuntersuchung

Durch die Regelmäßigkeit dieser Untersuchung haben du und dein Tierarzt sämtliche Veränderungen bestens im Blick und können sehr frühzeitig reagieren.

Hege und pflege deinen Hunde-Senior

Du kannst auch selbst Hand anlegen: gehe sensibel mit deiner alternden Pelznase um, massiere deinen Hunde-Senior und führe physiotherapeutische Übungen durch. Im zweiten Teil des Senioren-Spezials findest du einen kostenfreien PDF-Download mit Übungsideen. Deine graue Schnauze ist auf dich angewiesen: seinem erhöhten Pflege- und Fürsorgebedürfnis solltest du Rechnung tragen. Verfalle nicht dem Gefühl, dass dies mehr Arbeit machen würde, sondern genieße diese intensive und meist eher ruhige Zeit mit deinem vierbeinigen Partner.

Viele Alterserscheinungen sind weder dramatisch noch problematisch, wenn du dich regelmäßig kümmerst. Die Ohrenverschmutzungen werden nun zunehmen, die Zähne werden im Alter schlechter und es entsteht ein Mangel an Tränenflüssigkeit, der zu trockenen, eventuell entzündlichen Augen führen kann.

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Bedenke auch die verminderte Beweglichkeit deiner grauen Schnauze, die durch die poröser werdenden Knochen entsteht. Die Muskeln bauen genauso ab wie die Knorpelmasse und das Bindegewebe wird weniger elastisch. Arthrose ist eine häufige Alterserscheinung, jedoch kannst du durch Massagen und physiotherapeutische Übungen vorbeugen und Schmerzen lindern, um die Lebensqualität zu erhalten.

Graue Schnauzen und Erkrankungen am Bewegungsapparat

Verschleißerscheinungen ereilen auch unsere Hunde – ein natürlicher Vorgang, der einige Rassen früher und heftiger trifft als andere. Neben Deutschen Schäferhunden leiden mittlerweile auch viele Golden Retriever vermehrt an Hyftdysplasie (HD), während Dackel eher von Rückenschmerzen betroffen sind. Neben Arthrose gehört die Spondylose zu den häufigen Alterserkrankungen: die Wirbelsäulengelenke entzünden sich, was sehr schmerzhaft ist. Die degenerative Muskelerkrankung Myopathie kann über die Lähmung sogar zum Tod des Hundes führen.

Deshalb können wir nicht oft genug betonen, wie wichtig die regelmäßigen Untersuchungen sind: werden diese schwerwiegenden und schmerzhaften Krankheiten rechtzeitig erkannt, lässt sich die Krankheit meist mithilfe tiermedizinischer und physiotherapeutischer Behandlungsmethoden, unterstützt von einer entsprechenden Ernährung, aufhalten. Manchmal hilft auch eine Operation, etwa bei der HD, die leider auch jüngere Hunde erwischen kann.

Zahnpflege zum Erhalt der Lebensqualität grauer Schnauzen

Mundgeruch, eventuell sogar bereits Probleme beim Futtern: weit verbreitet sind Phänomene dieser Art bei Hunde-Senioren. Idealerweise kontrollierst du einmal täglich die Mundhöhle deines betagten Weggefährten und putzt eventuell auch seine Zähne ein- bis dreimal wöchentlich. Fallen dir Entzündungen, Paradontose oder Karies auf, suche dringend einen Tierarzt auf. Nimm Zahnprobleme bitte nicht allzu leicht: du weißt doch sicher aus eigener Erfahrung, wie sehr Probleme im Mundraum die Lebensqualität mindern können.

Weitere häufige Erkrankungen bei grauen Schnauzen

Häufig sind alternde und alte Hunde auch von folgenden Leiden betroffen:

  • Inkontinenz: das Halten von Harn und Kot kann schwer werden, jedoch hat Inkontinenz viele mögliche Ursachen, sodass du bitte nicht den Gang zum Tierarzt scheust. Bei Hündinnen kann die Inkontinenz durch den verminderten Östrogenspiegel entstehen. Allerdings kann die Ursache auch in einer Diabetes, in Nierenerkrankungen oder Harnwegsinfektionen liegen. Handelt es sich um chronische Inkontinenz, stelle dich darauf ein, nun in wesentlich kürzeren Abständen mit deinem Hund rauszugehen. Um weite Wege zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, sich in deiner Umgebung eine geeignete Hundetoilette zu suchen und diese in dringenden Fällen immer wieder aufzusuchen. Um Verschmutzungen in deinem Zuhause zu vermeiden, existieren spezielle Hundewindeln, die du sowohl bei Amazon als auch im Fachhandel erwerben kannst.
  • Hauterkrankungen: da die Haut von Hundesenioren trockener wird, leiden alternde Hunde häufig an empfindlicher Haut. Taste die Haut bitte regelmäßig und vorsichtig ab, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken. Hinter kleinen Knubbeln stecken oft nur verstopfte Talgdrüsen, manchmal auch gutartige Tumore. Gutartige Tumore erkennst du daran, dass sie meist langsam wachsen und sich unter der Haut problemlos verschieben lassen. Nichtsdestotrotz sollte dein Tierarzt Tumore im Auge behalten, denn auch gutartige Geschwülste können entarten und bösartig werden. Beachte Veränderungen dieser Art bitte auch im Maul und Rachen.
  • Fortpflanzungsorgane: Insbesondere unkastrierte Hündinnen sind gefährdet; Gebärmutterentzündungen erkennst du an Vaginalausfluss, vermehrtem Trinken und Urinieren sowie an allgemeiner Abgeschlagenheit. Sprich mit deinem Tierarzt, ob dieser eine medikamentöse Behandlung oder eine Operation vorschlägt. Auf Prostata-Entzündungen bei Rüden können steife Bewegungen, schlechtes Fressen sowie Schmerzen beim Urinieren hinweisen. Oftmals sind Operationen nicht vermeidbar.
  • Nieren, Herz und Leber: Diese drei Organe lässt du bei alten Hunden bitte regelmäßig durch Blutuntersuchungen überprüfen. Eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, aber auch Nahrungsverweigerung, Apathie, häufiges Urinieren, ein aufgeblähter Bauch, Atembeschwerden, Hautveränderungen sowie Haarausfall deuten auf Herz, Nieren und Leber hin. Mattigkeit sowie Atemprobleme können das Herz treffen, sodass eine Untersuchung schnellstmöglich angeraten ist. Oftmals sind bei Herzerkrankungen medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten gegeben, sodass du und deine graue Schnauze fast normal weiterleben können.
  • Krebs: Diese Krankheit gehört sicherlich zu den Schrecken des Alters. Jedoch kann Krebs, der früh erkannt wurde, gezielt behandelt werden, sodass auch alte Hunde noch ein paar Jahre beschwerdefrei oder zumindest beschwerdearm leben können. In manchen Fällen ist sogar eine Heilung möglich. Gesäuge-, Rachen- und Mund-, Leber- sowie Milztumore gehören zu den häufigsten Erscheinungsformen. Viele bösartige Tumore lassen sich erfolgreich operativ entfernen. Mittlerweile existiert auch eine Chemotherapie für den Hund; hierbei solltest du jedoch sehr genau überlegen, ob die Behandlung sinnvoll ist. Frage dich und deinen Tierarzt, ob die Lebensqualität mithilfe der sehr belastenden Chemo wiederhergestellt werden kann oder ob eine Behandlung nicht gerechtfertigt wäre.

Wenn die graue Schnauze blind und taub wird

Alle alternden Hunde haben mit einem abnehmenden Seh- und Hörvermögen zu kämpfen, jedoch kann es krankheitsbedingt auch zur vollständigen Taub- oder Blindheit kommen. Dir als Bezugsperson deiner grauen Schnauze kommt nun eine besondere Rolle im Leben deines Seniors zu: mehr denn je benötigt deine Fellnase Vertrauen in dich und darin, dass du Sicherheit geben kannst. Deshalb ist eine intakte Beziehung zu deinem Hund von so unschätzbarem Wert! Zunächst muss dein Hund mit der neuen Situation zurechtkommen. Solange sich die Umgebung deines Hundes nicht wesentlich verändert, wird er dies auch tun.

Neue Umgebungen und Situationen können deine graue Schnauze jedoch verängstigen. Für dich gilt es, deiner hohen Verantwortung nun gerecht zu werden. Denke unterwegs bitte für deinen Hund mit und schätze potenzielle Gefahren und Risiken sorgsam ab. Auch bisher gewohnte Situationen bedürfen nun deiner Aufmerksamkeit: kam dein Hund immer gut mit Artgenossen zurecht, so kann er nun plötzlich überrascht werden bei einer Begegnung, die er aufgrund seiner eingeschränkten Sinne nicht kommen sehen konnte.

Du kannst, bevor die Blindheit bei deinem Hund einsetzt, Vokabeln pauken: Wann immer ein Hund in dein Sichtfeld kommt, machst du deine Fellnase beispielsweise mit „Da kommt ein Hund“ darauf aufmerksam. Dasselbe kannst du mit Radfahrern, Joggern, Reitern oder Autos machen. Erblindet deine Pelznase, weiß er dank deiner Unterstützung, was auf ihn zukommt.

Gestatte Freilauf bei blinden und/ oder tauben Hunden nur noch, wenn es die Situation wirklich erlaubt, etwa auf einer eingezäunten Wiese, auf der keine Hindernisse zu sehen sind. Achte darauf, dass Menschen deiner grauen Schnauze nicht zu plötzlich zu nahe kommen. Sie sollten ihn erst freundlich ansprechen und ihn dann ausgiebig schnüffeln lassen. Die Option, sich zurückzuziehen, sollte dein Senior-Hund bei jeder erdenklichen Begegnung haben.

Kommt ein „Tut-nix“ auf deinen Hunde-Senior zugerannt und du kannst auch sein Herrchen nicht mehr bitten, den Tut-nix anzuleinen, bist du nun gefragt: lasse den unangeleinten Hund nicht auf deine graue Schnauze brettern, sondern stelle dich vor deinen Hund. Kannst du den Fremdhund nicht freundlich vertreiben, wirf gut riechende Leckerchen von dir und deinem Hund weg. Die meisten Hundehalter kommen spätestens nun angehechtet und leinen die Tut-nixe dieser Welt doch an.

Versuche, jedwede negative (und dazu gehören auch überraschende) Situation zu vermeiden – im Sinne deines alternden Hundes. Negative Erlebnisse verunsichern erblindete und taube Hunde zutiefst. Fühlt sich deine graue Schnauze überfordert, steigt die Wahrscheinlichkeit einer angstaggressiven Reaktion.

Im eigenen Heim sind für blinde Hunde nur wenige Anpassungen notwendig, denn dein Zuhause kennt deine Fellnase gut. Achte jedoch darauf, eine eventuell vorhandenen Treppen mittels Treppengitter absturzsicher zu machen. Verzichte bitte auf Umstellaktionen bei deinen Möbeln, damit dein Hund problemlos gewohnte Wege laufen kann. Einen Umzug solltest du deiner grauen Schnauze nicht mehr antun, aber natürlich gibt es Situationen, in denen ein Umzug auch mit einem alten Hund unumgänglich ist.

Vielleicht ist der Umzug ja sogar mit Vorteilen verbunden, da in der neuen Wohnung oder im neuen Haus keine Treppen vorhanden sind? Nimm dann beim Einrichten des neuen Domizils Rücksicht auf deine alternde Pelznase. Beobachte seine Wege und organisiere die Möbel so, dass der Hund seinen Schlafplatz sowie seine Näpfe problemlos erreichen kann. Anfangs wird es nötig sein, dem Hund diese Plätze zu zeigen – hab Geduld.

Signale bei alternden Hunden

Hat es bis vor Kurzem gereicht, wenn du die Signale leise ausgesprochen und dazu typische Sichtzeichen gegeben hast, benötigst du bei deiner grauen Schnauze nun etwas mehr Spucke und Geduld. Sprich Signale bitte laut und deutlich, jedoch weiterhin freundlich aus. Es kann vorkommen, dass dein alternder Hund nun ein Signal häufiger hören muss. Das liegt zum einen daran, dass Hunde Sichtzeichen leichter verinnerlichen als Hörzeichen. Zum anderen aber auch schlicht an der nachlassenden Seh- und Hörkraft.

Frische notfalls die Hörzeichen mit erneutem Training auf. Übe gezielt und freue dich überschwänglich, wenn dein Hund weiß, was du von ihm möchtest. Zusätzlich kannst du die oben erwähnten neuen Vokabeln pauken: „Da kommt ein Hund“, „da kommt ein Jogger“ und so weiter.

Arbeitest du bei deinem Hund mit den von mir sehr geschätzten Umweltbelohnungen, kannst du deinen Hund nach der Ansage, was gerade auf euch zukommt, schnüffeln schicken. So kann er die Spur des eben vorbeigelaufenen Menschen ein bisschen nachschnüffeln, was gleichzeitig schön artgerecht auslastet. Gewöhne dir außerdem spätestens jetzt an, deinen Hund wieder „freizugeben“, also mit einem „Okay“ oder „Ja!“ oder was du benutzen möchtest zum Weiterlaufen zu animieren. Dieses Freigabe-Signal soll für deinen Hund bedeuten: da kommt nichts, du kannst problemlos weitergehen.

Was bei einem sehenden Hund übrigens tabu sein sollte, unterstützt bei einem Hund, der langsam aber sicher blind und taub wird, hervorragend: Berührungen zur Signalgebung. Du kannst bestimmte Signale mit bestimmten sanften Körperberührungen verknüpfen. Beginne rechtzeitig mit dem Training, denn wenn dein Hund bereits taub ist, sollte er die Signale schon kennen. So könnte ein „Sitz“ etwa ein sanfter Streichler an der Wirbelsäule sein, ein „Platz“ ein Streichler an der Vorderläufe nach unten und ein „Steh“ ein Streichler an der Vorderläufe nach oben.

Ist bei deiner grauen Schnauze ausschließlich die Schwerhörigkeit oder gar Taubheit gegeben, arbeite bitte mit Sichtzeichen. Achte darauf, dass sich die einzelnen Signale klar voneinander unterscheiden und deine Sichtzeichen wirklich deutlich sind. Um deinen Hund anzusprechen, kannst du wieder eine sanfte Berührung wählen. Jedoch nicht von hinten, damit sich dein Hund nicht erschreckt, sondern berühre ihn erst, wenn er dich wahrgenommen hat.

Auch kannst du mit einem auffälligen Spielzeug arbeiten, etwa einem Ball, den du deinem Hund hinrollst, wenn du etwas von ihm möchtest. Das ist oft noch sicherer als die Berührung: du vermeidest Schreckmomente und damit negative Erfahrungen mit dir, der Bezugsperson deines Hundes.

Die Pflege einer grauen Schnauze

Wenn du einen alternden Hund pflegst, unterscheidet sich das nur geringfügig von der Pflege eines Welpen. Mit einem wesentlichen Unterschied: die Pflege grauer Schnauzen gestaltet sich in aller Regel deutlich entspannter. Denn dein Hund kennt die Prozeduren bereits, die zum Pflegen nötig sind, er sieht in einer Bürste kein mögliches Spielzeug mehr. Genau deshalb kannst du das Pflegen deiner alternden Fellnase auch als sehr intensive und innige gemeinsame Zeit wahrnehmen. Die Zeit, die du in die Pflege deiner Pelznase investieren, ist gleichzeitig die Zeit, in der du eure Beziehung intensivierst. Das spürst du genauso wie dein Hund, der fühlen kann, dass du dich um ihn kümmerst.

Eine ausgewogene und seniorengerechte Ernährung tut dem Fell deiner Pelznase sehr gut, da sie Austrocknungen und Verfilzungen vermeidet. Du kannst Fischöl ins Futter mixen, um das Fell noch geschmeidiger zu machen. Olivenöl hilft gegen trockene Haut: massiere einfach ein paar Tropfen in den Hunderücken ein.

Ein Senior-Hund braucht übrigens auch deine Unterstützung, wenn es um seine Zähne geht. Pflege die Beißerchen einmal wöchentlich mit hundegeeigneter Zahncreme. Es genügt, wenn du dich um die Außenseite kümmerst; die Innenseite übernimmt deine graue Schnauze selbstständig mithilfe ihrer Zunge. Kennt dein Hund die Zahnbürste nicht, gewöhne ihn langsam und geduldig an die Prozedur. Alle Hunde gewöhnen sich jedoch liebend gern an Zahnpflegeknochen. Die kannst du deinem Senioren natürlich gerne reichen!

Die Ohren deines Hundes verraten viel über seinen Gesundheitszustand, deshalb solltest du diese keinesfalls vernachlässigen. Ist etwas nicht in Ordnung, erkennst du dies an einem unschönen Geruch, eventueller Sekretabsonderung, aber auch an häufigem Schütteln oder Kratzen, an Berührungsempflichkeit, Schwerhörigkeit sowie eventuell an Gleichgewichtsstörungen. Reinige die Ohren deines Hundes regelmäßig und mit geeigneten Reinigungstüchern. Bist du dabei unsicher, kannst du die Ohrreinigung auch durch deinen Tierarzt oder Hundefrisör durchführen lassen.

Seniorenpfoten sind wesentlich empfindlicher als die Pfoten jüngerer Hunde. Das musst du insbesondere in den Wintermonaten beachten: lasse deinen Hund möglichst nicht über Streusalz laufen, schmiere die Pfoten regelmäßig mit Fettsalbe ein und ziehe notfalls einen Schutz über die Pfoten. Einen solchen Pfotenschutz erhältst du in zahlreichen Varianten (hier finden Sie eine Auswahl bei Amazon).

Fütterung grauer Schnauzen (mit Download)

Das Verdauungssytem alternder und alter Tiere ist wesentlich anfälliger für Störungen: neben ungewohntem Futter können auch veränderte Fresszeiten zu Beschwerden führen. Es gibt einiges zu beachten beim Füttern grauer Schnauzen, weshalb wir dir einige Regeln zur Fütterung alter Hunde zusammengestellt haben. Du kannst das PDF hier downloaden:

>> Die Ernährung grauer Schnauzen <<

Erlebnis alter Hund

Graue Schnauzen sind ein Erlebnis! Ein ruhiges, sehr intensives Erlebnis. Eine graue Schnauze aus dem Tierschutz sucht mit hoher Wahrscheinlichkeit (je nach bisheriger Vergangenheit) stark menschliche Nähe. Und diese Nähe macht das Zusammenleben zu einer echten Bereicherung! Gemütliche Spaziergänge sind ein weiteres Highlight. Beachte bitte die Besonderheiten bezüglich Gesundheit, Pflege und Ernährung bei deiner grauen Schnauze und der Herbst des Hundelebens wird zum Highlight deines Lebens!

 

Fotos:
Titelbild: „Dogportrait: Tilo“ von J P, Verwendung unter CC BY
Artikelbilder:
retired“ von Jenny Ondioline, Verwendung unter CC BY
devil dog close-up“ von normanack, Verwendung unter CC BY
365 Photos Project – An Old Golden – Day 2“ von Pete Markham, Verwendung unter CC BY
old dog gentleman“ von torbakhopper, Verwendung unter CC BY
Chasing Rabbits“ von David Simmonds, Verwendung unter CC BY

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